Gesamtprogramm 155.000 € bis zur Lizenzentscheidung, voll anrechenbar auf die spätere Lizenz. Gefordert wird morgen nur Tranche A.
| Paket | Lieferung | € |
|---|---|---|
| TRANCHE A — jetzt, auf Werksebene unterschreibbar | 55.000 | |
| WP1 | Workshop mit dem Schmelzbetrieb und Hähnel. Ergebnis ist ein unterzeichnetes Protokoll der Abnahmekriterien: was gilt als Erfolg, auf welcher Presse, wie viele Pressungen, welcher Verschleiß. | 7.000 |
| WP2 | Anwendungsdossier, Zahl der Güten nach Alexanders Entscheidung. Unterschied zur Präsentation: dort Behauptungen, hier Prüfbedingungen, Quellen, Daten, Protokolle — das, womit Hähnel intern argumentieren kann. | 20.000 |
| WP3 | Versuchsplan und Werkzeugauslegung. Übergeben wird die Prüfmethodik (Einbau, Messgrößen, Standzeitrechnung, Temperaturen), die Fertigungsmethodik nie. | 14.000 |
| WP4 | ★ Schwerpunkt. Bewertungsbericht der laufenden Industrieerprobung, redigiert — entfernt werden nur Fertigungspartner, Presswerk und Maßführung. Die Vollversion bleibt bei WBH. | 14.000 |
| TRANCHE B — nach den ersten Ergebnissen | 100.000 | |
| WP5 | Kundenversuch bei einem ihrer Kunden, 2–3 RAPE-Matrizen beigestellt. Enthält Material und Fertigung, nicht nur Arbeitszeit. Kind & Co. pressen selbst nicht. | 35.000 |
| WP6 | Erweitertes Versuchsprogramm auf weiteren Kupferlegierungen — nach der Stabilisierungsphase, wie das Presswerk es selbst vorsieht. | 40.000 |
| WP7 | Technische Begleitung bis zur Lizenzentscheidung, einschließlich Auswertung und gemeinsamer Berichterstattung. | 25.000 |
| GESAMT | 155.000 | |
50 % je Tranche bei Unterzeichnung, nicht rückzahlbar · Rest je Abnahme eines Pakets · Werks- und Einkaufsebene, nicht GMH-Rechtsabteilung.
55.000 als Gesamtwert ankert zu niedrig. Wer später eine sechsstellige Jahreslizenz verhandeln will, darf sein Bewertungsprogramm nicht wie eine Nebenleistung bepreisen. Die genannte Programmgröße setzt den Maßstab für alles Weitere.
Dazu kommt: WP5 stellt echte Werkzeuge bei — Material und Fertigung, keine Beratungszeit. In 55.000 war das nicht sauber abgebildet.
Keiner der vier am Tisch hat Vertretungsmacht. Hähnel entscheidet auf Segmentebene. 155.000 auf einen Schlag gehen über Hodek und Schmitz und im Zweifel zur GMH-Holding — genau der Quartalsweg, den der Werkvertrag umgehen soll.
Die Tranchierung löst den Zielkonflikt: Die große Zahl steht im Raum und setzt den Anker. Unterschrieben wird die kleine, dort wo es ohne Konzernrecht geht.
Die gefährliche Konfiguration ist nicht „sie bekommen Werkzeuge". Sie ist „sie bekommen Werkzeuge und das Verfahren". Wer nur fertige Matrizen erhält, wird durch ein gutes Ergebnis abhängiger, nicht unabhängiger — er kann sie danach nur bei einem einzigen Anbieter nachbestellen.
Deshalb ist der Wunsch „alles offenlegen, damit sie die Matrizen selbst herstellen und selbst prüfen" genau der Weg in die Lage, die Alexander im nächsten Satz zu Recht fürchtet. Die Lieferung fertiger Werkzeuge ist die schützende Variante, nicht die teure.
Alexander sagt es selbst: „Gib mir ein Stück Metall, in zehn Minuten sage ich dir die Analyse." Jedes Labor kann das. Als Geheimnis ist die Rezeptur praktisch wertlos.
Der Schatz sind die Regime: das Glühregime (ohne das der Block zu hart zum Bearbeiten ist), die Maßführung im Toleranzfeld, der dreiachsige Schmiedeweg. Alexander: „Das hat nirgends jemand gesehen." Metallographie zeigt das Ergebnisgefüge, nicht den Weg dorthin — ein analysiertes Werkzeug macht die Technologie nicht reproduzierbar.
Der Schutzwall verläuft nicht bei der Chemie, sondern bei den Verfahrensschritten. Das entlastet Stufe 2 erheblich: Selbst nach Übergabe der Spezifikation bleibt WBH unentbehrlich, solange Glühregime, Schmiedeweg und Maßführung nicht mitgehen.
Praktische Folge für morgen: Bei der Zusammensetzung nicht verkrampfen — das ist ohnehin nicht die Verteidigungslinie. Verkrampfen bei den Regimen.
Seit 2019 gilt § 3 Abs. 1 Nr. 2 GeschGehG: Das Beobachten, Untersuchen, Rückbauen und Testen eines rechtmäßig erlangten Produkts ist ausdrücklich zulässig. Wer eine Matrize übergibt, ohne das vertraglich auszuschließen, erlaubt die Analyse damit stillschweigend.
In den Vertrag zu Stufe 1 gehören deshalb vier Klauseln:
Sie sind Alexanders Beweis, nicht ihrer. Er hat sie auf eigene Kosten herstellen lassen, das Presswerk protokolliert sie, und der Bericht gehört ihm. Kind & Co. kommen an dieses Ergebnis ausschließlich über ihn. Das ist genau die Ware, die sie brauchen und nirgends sonst bekommen.
Die Reihenfolge, die die Position stärkt:
Je länger die Erprobung erfolgreich läuft, desto stärker wird die Position — solange die Regime nicht mitgehen. Genau umgekehrt zu der Sorge.
Wenn neue Matrizen für ihren Kundenversuch 3–4 Monate brauchen und WP5 erst in Tranche B liegt, wären die Werkzeuge frühestens im Frühjahr fertig. Dann bestimmt die Lieferzeit den Takt, nicht die Verhandlung.
Empfehlung: Die Fertigung während Tranche A anstoßen, sobald WP1 die Geometrie geklärt hat. Im Termin lässt sich das sogar als Entgegenkommen formulieren: „Sobald die Auslegung steht, starten wir die Werkzeugfertigung, damit sie zum Versuch bereitliegt." Kostet nichts an Position und spart ein Quartal.
Die Kosten sind in WP5 mit 35.000 € abgebildet — Material und Fertigung, nicht Arbeitszeit. Werden mehr als 2–3 Werkzeuge gebraucht, steigt die Zahl entsprechend.
0 € · 04.09.
Antwort auf ihre Punkte 2 und 3 auf Systemebene, zügig und ohne Umstand: Erschmelzung an Luft im Induktionsofen, kein Vakuum, keine Schutzatmosphäre; ESU ist Bestandteil der Route; verbrauchte Werkzeuge lassen sich zu Elektroden verschweißen und zurückführen. Keine Prozente. Damit wird ihr Punkt 4 entscheidbar, ohne dass die Rezeptur zur Sprache kommt.
Tranche A 55.000 € · Tranche B 100.000 € · KW 37–2027
Neuer Zweck seit ihrer Agenda: Das Programm liefert ihnen die Datengrundlage für ihr eigenes Lizenzangebot. Unterschrift auf Werksebene, kein Konzernrecht. Sechs Schutzbedingungen.
60.000–100.000 € einmalig, nicht rückzahlbar
Junktim: Die vollständige chemische Spezifikation wird freigegeben, wenn die Zahlung eingegangen ist und die Lizenzeckpunkte schriftlich vorliegen. Nicht das eine ohne das andere. Prozessregime und Maßführung bleiben bei WBH. Notarielle Hinterlegung vor Übergabe.
sechsstellig p. a., abhängig von Stückzahlen
Feste Gebühr je Werkzeug oder Tonne, nicht Prozent vom Gewinn — der ist über Verrechnungspreise nicht prüfbar. Voraussetzung: Benchmark bestanden, Rechtekette geklärt.
Verhandlungssache, 1–2 Mio. €+
Alexanders Ziel. Eine ehrliche Bewertung ist erst möglich, wenn Umsatz, Auftragsbuch und bewiesene Stückzahlen existieren — deshalb steht sie am Ende und nicht am Anfang.
Marge auf das Werkzeug
Werkzeuge über den bekannten Fertigungspartner, Verkauf direkt an Presswerke. 49 Betriebe stehen auf unserer Liste. Niemals Exklusivität abgeben — dieser Weg muss offen bleiben. Greift, wenn bis etwa 01.12. keine Unterschrift zu Tranche A vorliegt (interne Frist, dem Partner nicht nennen).
| Aktivität | KW37 | KW38 | KW39 | KW40 | KW41 | KW42 | KW43 | KW44 | KW45 | KW46 | KW47 | KW48 | KW49 | KW50 | KW51 | KW01 | KW03 | KW05 | KW07 | KW10 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 07.09 | 14.09 | 21.09 | 28.09 | 05.10 | 12.10 | 19.10 | 26.10 | 02.11 | 09.11 | 16.11 | 23.11 | 30.11 | 07.12 | 14.12 | 05.01 | 19.01 | 02.02 | 16.02 | 09.03 | |
| ★ Teams-Termin · Vorschlag Tranche A | ◆ | |||||||||||||||||||
| Vertragsentwurf Arbeitsprogramm (6 Bedingungen) | ||||||||||||||||||||
| Verhandlung + Unterschrift auf Werksebene | ◆ | |||||||||||||||||||
| ★ WP1 Workshop — Abnahmekriterien protokolliert | ||||||||||||||||||||
| WP4 Bewertung laufende Erprobung ← Schwerpunkt | ||||||||||||||||||||
| WP2 Dossier · WP3 Versuchsplan | ||||||||||||||||||||
| Term Sheet Lizenz — gekoppelt an Stufe 2 | ||||||||||||||||||||
| Stufe 2: Spezifikation gg. Zahlung UND Term Sheet | ◆ | ◆ | ||||||||||||||||||
| ⚑ Walk-away-Prüfpunkt (~01.12., intern) | ◆ | |||||||||||||||||||
| Tranche B: WP5 Kundenversuch + WP6 Erweiterung | ||||||||||||||||||||
| Stufe 3: Lizenzverhandlung | ||||||||||||||||||||
| Rückfallweg: Direktkanal Presswerke |
Walk-away: Liegt bis etwa 01.12.2026 keine Unterschrift zu Tranche A vor, greift der Direktkanal. Interne Frist — dem Partner nicht nennen.
Die Zeitachse setzt voraus, dass die Unterschrift auf Werksebene fällt. Muss sie über die GMH-Holding, verschiebt sich alles um etwa ein Quartal — das ist der Grund für die Tranchierung.
| Nr. | Schutzbedingung |
|---|---|
| 1 | In Stufe 1 wird weder die chemische Zusammensetzung noch ein Prozessregime übergeben. Geliefert werden Ergebniswerte und Prüfmethodik, nie die Fertigungsmethodik. |
| 2 | Vorauszahlung, nicht rückzahlbar: 50 % bei Unterzeichnung, Rest je Abnahme eines Arbeitspakets. |
| 3 | Keine Exklusivität. Der Direktkanal zu Presswerken bleibt in jedem Fall offen. |
| 4 | Background IP — alles, was vor dem Projekt bestand — bleibt vollständig bei WBH. Foreground IP aus der gemeinsamen Arbeit wird gesondert geregelt. |
| 5 | Der Bericht zur laufenden Industrieerprobung nur redigiert. Die Vollversion bleibt bei WBH. |
| 6 | ★ Junktim: Die vollständige Spezifikation wird erst freigegeben, wenn die Zahlung eingegangen ist UND die Eckpunkte der Lizenz schriftlich vorliegen. |
⚠️ Vor Stufe 2 zu prüfen: Erstreckt sich die bestehende Geheimhaltungsvereinbarung auf die GMH-Schwestergesellschaften? Ist die Nutzung ausdrücklich auf Bewertung beschränkt und industrielle Nutzung ohne Lizenz untersagt? Alexander hat selbst auf die Tochtergesellschaft in Südafrika hingewiesen.
| Was | Vorher | Jetzt |
|---|---|---|
| Ausgangslage | Wir müssen die Lizenzspur anstoßen, ein Quartal über die GMH-Rechtsabteilung. | Becker setzt das Lizenzangebot selbst auf die Agenda (Punkt 5). Sie stoßen die Spur an, nicht wir. |
| Reihenfolge Stufe 1 | Benchmark bei Kind & Co. aufsetzen und durchführen. | Umgedreht: zuerst die laufende Erprobung bewerten (WP4 wird Schwerpunkt), eigener Versuch später und nur falls nötig. Das Werkzeug läuft bereits, das Ergebnis kostet nichts. |
| Form von Stufe 1 | 25–35 T€ pro Monat oder Paket ~50 T€ — Tagessatz-Denken. | Definierte Arbeitspakete. Alexanders Einwand: „Worüber soll ich einen Monat beraten?" Pakete sind Lieferungen, keine Anwesenheit. Nie das Wort „Berater". |
| Grenze in WP3 | „Ergebniswerte, nie die Methodik." | Präzisiert: Prüfmethodik ja, Fertigungsmethodik nein. Ein Versuchsplan ist Methodik — die alte Formel war unbrauchbar. |
| Stufe 2 | Chemie gegen Geld, Lizenzkonditionen später. | Junktim: Freigabe nur gegen Zahlung und schriftliche Eckpunkte. Sonst ist die Rezeptur draußen und das Angebot kommt schwach oder gar nicht. |
| Volumen | 55.000 € Gesamtprogramm. | 155.000 € Gesamtprogramm in zwei Tranchen, gefordert werden zunächst 55.000. WP5 stellt echte Werkzeuge bei, das war vorher nicht abgebildet. |